Gestern Nachmittag ist wiederum eine 75-Jährige am Ulberndorfer Weg mit dem sogenannten "Schockanruf" um 4.000 Euro betrogen worden.
Ein Unbekannter rief die Seniorin, welche russischer Abstammung ist, an. Im Laufe des Gespräches teilte er in russischer Sprache mit, dass ihr Sohn in Tschechien einen Verkehrsunfall verursacht habe. Dabei habe eine weitere Person Verletzungen davongetragen. Im Zuge dessen sei er in Gewahrsam genommen worden. Zur Regulierung der Schäden und der Ansprüche des Verletzten wäre eine Zahlung von mehreren tausend Euro erforderlich, welche die 75-Jährige nunmehr aufbringen müsse.
Da die Frau der Geschichte Glauben schenkte, übergab sie einem Boten 4.000 Euro. Nachdem bekannt wurde, dass ihr Sohn unversehrt ist, erkannte sie, dass sie Betrügern zum Opfer gefallen war.
Die Polizei weist nochmals darauf hin:
Legen Sie ein gesundes Misstrauen an den Tag. Übergeben Sie kein Geld an fremde Personen. Vergewissern Sie sich bei ihren richtigen Verwandten. Infomieren Sie im Zweifel die Polizei.