Die Dresdner Polizei nahm gestern Nachmittag einen 32-Jährigen nach einem missglückten Überfall auf eine Postfiliale an der Königsbrücker Straße vorläufig fest.
Der junge Mann hatte am Nachmittag die Filiale betreten. Zielgerichtet ging er an einen Schalter, richtete eine Pistole auf die Mitarbeiterin (34) und forderte Geld. Diese duckte sich jedoch und löste den Alarm aus. Die anderen Schaltermitarbeiterinnen taten es ihr gleich. Da der Räuber kein Geld erhielt, verließ er die Filiale.
Alarmierte Beamte fahndeten im Umfeld nach dem auffälligen Mann. Schließlich stellten sie ihn auf dem Dammweg und nahmen ihn vorläufig fest. Die Pistole hatte der 32-Jährige noch bei sich. Es handelt sich um eine Spielzeugpistole (Soft-Air-Waffe).
Zudem stand der Dresdner erheblich unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,56 Promille.
Der 32-Jährige muss sich wegen räuberischer Erpressung verantworten. Zur Erwirkung eines Haftbefehles wird er auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden heute einem Ermittlungsrichter vorgeführt.