Wegen Notrufmissbrauches muss sich seit gestern Abend ein 28-jähriger Dresdner verantworten.
Der Mann hatte mehrfach den Polizeinotruf, als auch den Notruf der Rettungsleichtstelle gewählt. In den Gesprächen forderte er in ein Krankenhaus zu einer Entziehungskur gebracht zu werden. Die Erklärungen der Beamten, dass dies nicht möglich wäre, fruchteten jedoch nicht. Bei einem erneuten Anruf gab der 28-Jährig vor, soeben eine Bank überfallen zu haben.
Alarmierte Polizeibeamte stellten den Dresdner schließlich in Altleuben fest. Er stand erheblich unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,98 Promille. Der Mann musste die Nacht, wie bereits am Telefon angedroht, im Polizeigewahrsam verbringen.